FiZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie bündelt mit „German Genethics“ Kräfte im Kampf gegen Krebs

Das FiZ hat den bekannten Bostoner Experten für translationale Medizin, Dr. Calum A. MacRae, als Ratgeber für das Projekt German Genethics gewonnen. Dr. A. Calum MacRae ist Professor am Brigham and Women’s Hospital der Harvard Medical School (HMS). Der international ausgewiesene Spezialist für Humangenetik und klinische Genetik wird die heute in Boston initiierte Kooperation mit German Genethics leiten. In einem gemeinsamen Workshop definierten das FiZ und seine assoziierten Partner – BioVariance, Cyntegrity, GFE Blut, Intelligent Data Analytics und Personome – gemeinsam mit Dr. MacRae eine konkrete Roadmap für die kommenden sechs Monate, in denen der Humangenetiker beratend für German Genethics tätig sein wird.

German Genethics zielt auf die datenbasierte Optimierung von Krebstherapien: Eine einzigartige, strukturierte Datenbank verbindet die molekulargenetische Diagnose eines einzelnen Krebsgewebes mit dem gesammelten Wissen über Krebserkrankungen und deren Therapien. Behandelnde Ärzte erhalten hier fundierte individuelle Therapieempfehlungen für ihre Patienten, die sie als Zweitmeinung bzw. zur Absicherung ihrer Therapieentscheidung nutzen können. Zielmärkte von German Genethics sind Emerging Markets wie Indien und die Philippinen, wo eine Zusammenarbeit mit den dortigen wissenschaftlichen Institutionen erfolgt.

Dr. Calum A. MacRae sagte: „German Genethics ist für uns hoch spannend. Ich bin sicher, dass die intelligente Nutzung von Big Data für die Gesundheitsversorgung der Zukunft von großer Bedeutung sein wird.“

Volker Bouffier, Ministerpräsident des Landes Hessen und Aufsichtsrat des FiZ, sagte: „Die Kooperation mit Dr. MacRae adelt die Arbeit aller Beteiligten aus dem FiZ. Als Landesregierung freuen wir uns über den Erfolg des FiZ als Plattform für neue digitale und internationale Geschäftsmodelle.“

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, Prof. Dr. Mathias Müller, ergänzte: „German Genethics beweist, wie gut der im FiZ geprägte und gelebte Ansatz des New. German Engineering in der Praxis funktioniert: Interdisziplinäre Netzwerke schaffen innovative Geschäftsmodelle und neue Wertschöpfungsmöglichkeiten.“

Peter Kania, Vorstand des Digital Hub FrankfurtRhein Main, betonte die Bedeutung der digitalen Infrastruktur. Er sagte: „Frankfurt hat sich als Datenhub etabliert. Das schafft einen enormen Standortvorteil – auch im Hinblick auf Gesundheitslösungen der Zukunft.“
FiZ-Geschäftsführer Dr. Christian Garbe, der durch den Vorsitzenden des FiZ-Beirats, Prof. Dr. Gerhard Steinmann, unterstützt wird, freut sich über die Zusammenarbeit mit Dr. MacRae. Er sagte: „Unter dem Dach des FiZ bündeln wir Kompetenzen aus aller Welt. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit German Genethics ein neues Kapitel der Digitalisierung in Frankfurt schreiben können.“

Weitere Informationen: www.fiz-biotech.de Kontakt: FiZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, Frankfurt a. M./Boston, 8. Januar 2017 –